BEBAUUNGSDICHTE? WAS GENAU?

Ein sperriger Fachbegriff, der uns jedoch alle unmittelbar betrifft. Denn die Bebauungsdichte eines Grundstückes legt fest, wieviel-hoch-breit-dicht hier bebaut werden darf. Minimum und Maximum.

Sie steht im Flächenwidmungsplan einer Gemeinde, und ist hier von Jedermann abrufbar:
https://gis.stmk.gv.at/…/atlas…/map/Basiskarten/Kataster

Die Bebauungsdichte ist die Verhältniszahl aus Bruttogeschoßfläche eines Gebäudes zur Bauplatzfläche. Je höher sie ist, desto dichter darf man bauen.

Im ländlichen Wohngebiet liegt sie meist zwischen 0,2 und 0,4: Man darf somit auf seinem 1000m2 Grundstück zwischen 200m2 und 400m2 groß bauen. (Dabei werden alle Geschoße zusammengezählt.) Im ländlichen Kerngebiet (Dorfzentrum) liegt sie oft bei 0,8 – teils auch höher. In städtischen Zentren findet man bis zu 2,0 oder 2,5 höchstzulässiger Dichte.

bebauungsdichte

Der aufmerksame Leser und die interessierte Leserin schlußfolgern: Die Festlegung der Bebauungsdichte ist ein mächtiger Hebel jeder Gemeinde.

Teilen